Gast stimmt der These Wir brauchen digitale Medienbildung als Schulfach. nicht zu

Was wurde nicht schon alles an Schulfächer gefordert: Wirtschaft&Finanzen, Ernährungskunde, Gendertraining usw. Jetzt nun Medienbildung. Nicht alles läßt sich in die Schule verlagern. Es wäre schon viel geholfen, wenn Eltern zuhause ihren Kindern diese Kompetenzen vermitteln würden, z.B. durch Vorleben und Erklären. Ich fürchte nur, daß sie die Kompetenzen selbst nicht haben.

01.06.2018 2 Kommentare

Kommentare

neutral

Die derzeitigen Schulfächer können leider nicht alle wichtigen Themen der heutigen Lebenswelt abdecken, allerdings besitzt die Schule die Aufgabe die Kinder auf das Leben vorzubereiten und ihnen gutes Allgemeinwissen zu vermitteln. Dieses Lernen kann leider nicht in einer Projektwoche von Statten gehen. Die Kinder werden täglich mit Themen wie Ernährung und Medienbildung konfrontiert und es bedarf einiges an Wissen, keine falschen Entscheidungen zu treffen. Sowohl als Kind als auch als Erwachsener. Einigen Eltern fehlt das notwendige Know-How um ihren Kindern dieses differenzierte Wissen zu vermitteln, also muss es die Schule übernehmen.

neutral

Genau an der Stelle liegt der Punkt: Elterngenerationen wissen es meist selbst nicht besser. Sie haben zwar die Entwicklung des Internets und die vielfältigen Möglichkeiten inkl. sämtlicher Geräte erlebt. D.h. allerdings nicht automatisch, dass sie auch verantwortungsbewusster damit umgehen bzw. kompetenter sind. Deshalb besteht mit einem einheitlich vermittelten Schulfach die Chance, ganze zukünftige Generationen im verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien u. Daten zu schulen. Eine Schule durchlaufen schließlich alle und somit erreicht man auch mehr Menschen mit diesem Bildungsangebot.