Gast stimmt der These Politische Korrektheit macht Politik leidenschaftslos zu

Für die Analyse von Problemen ist eine klare Sprache nötig. Wer es allen recht machen will, von dem ist selbst nichts mehr übrig.

08.03.2019 2 Kommentare

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Kommentare

neutral

Man trifft sich besser in der Mitte und nicht in einer Diktatur!

stimme nicht zu

Klare Sprache und politisch korrekte Sprache sind keine Gegensätze. Politisch korrekte Sprache bedeutet diskriminierungsfreie Sprache, denn Sprache, die nicht politisch korrekt ist, ist diskriminierende Sprache. Wir alle haben Vorurteile und denken, Andere aufgrund ihrer Herkunft, Ethnie etc. beurteilen zu können. Das ist Teil unserer gesellschaftlichen Prägung. Das muss man sich bewusst machen und versuchen, gegen die eigenen Vorurteile zu arbeiten. Das heißt nicht, dass dann von einem "selbst nichts mehr übrig" ist, sondern das ist eine klare Entscheidung zugunsten von Werten wie Gleichberechtigung und Diskriminierungsfreiheit, die einen Menschen genauso auszeichnen können wie die Entscheidung, den eigenen Vorurteilen freien Lauf zu lassen. "Es allen recht" macht man übrigens auch, wenn man sich an andere gesellschaftliche Regeln als die Gleichberechtigung hält, z. B. die StVO. Klar, man würde, wenn man es eilig hat, lieber bei rot fahren. Aber Zusammenleben in einer Gesellschaft muss auf grundlegenden Regeln basieren, die allen ein gutes Leben ermöglichen. Das ist auch bei politisch korrekter Sprache so.