Gast stimmt der These Mieten dürfen nicht dem Markt überlassen werden. zu

Wir benotigen eine staatliche Mietpreisgrenze, um gegenseitige Mietpreiserhöhungen der Vermieter zu stoppen und bezahlbaren Wohnraum auch in Großstädten zu schaffen. Nicht zuletzt für Studenten, Azubis und allgemein Zugezogene.

04.06.2019 2 Kommentare

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stimme nicht zu

Studenten sollten bei Bedürftigkeit uninah vergünstigten Wohnraum beantragen können oder einen Anspruch auf ein Wohnheimplatz haben für die Dauer der Regelstudienzeit. Aber nicht jeder Arbeitslose oder Flüchtling, der es sich regulär nicht leisten kann, muss in der Metropole wohnen. Das Land blutet aus und hält derzeit noch reichlich günstigen Wohnraum bereit. Auch ÖPNV ins Umland muss ausgebaut werden.

stimme nicht zu

Die Mietpreisbremse sorgt derzeit dafür, dass vorallem diejenigen die lange in der Stadt wohnen profitieren. Deren Mieten steigen in 3 Jahren ja bekanntlich nur um 15%. Bei Neubauten und neu Zugezogenen erhöhen sich die Preise dagegen noch mehr, weil die Alteingesennenen statistisch bewiesen, bis teilweise weit über 50m² pro Person zur Verfügung haben. Dagegen haben vorallem jüngere Mieter im Schnitt nur rund 30m². Besser als eine Mietpreisbremse wäre aus meiner Sicht eine Steuer auf hohen Wohnflächenverbrauch, die nicht sukzessive oder linear, sondern leicht exponentiell steigt. Das würde mehr Nachfrage nach kleinen Wohnungen oder WG´s zu Tage fördern. Auch sollten Schlupflöcher für Mieter, wie willkürliche Untermietzuschläge fadenscheinigen Begründungen auf normal belegte Wohnungen unterbunden werden. Außerdem verhindert die Mietpreisbremse weitere Investitionen in neuen Wohnraum. Weil die Kosten für den Bau durch Steuern, Auflagen zur Energieeffizienz und steigenden Preisen für Bauflächen rasant gestiegen sind, muss der Vermieter diese Kosten auch wieder erwirtschaften. Kann er das voraussichtlich nicht, baut er auch nicht.