xauximan positioniert sich zur These Mieterinnen und Mieter sind zu anspruchsvoll. neutral

Auf der einen Seite kann man nicht erwarten Mitten im Zentrum einer Stadt zu wohnen und wenig Miete zu zahlen. Auf der anderen Seite zeigt sich jedoch auch, dass die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. An dieser Stelle müsste man ansetzen und z.B. über Steuern, die ab einer Wohnfläche von 30m² pro Person erhoben werden, dafür sorgen dass die Wohnfläche pro Person reduziert wird. Auch bei neu gebautem Wohnraum, sollten gesetzliche Rahmenbedingungen gesetzt werden, die zur Folge haben dass Wohnraum so konzipiert wird, dass sich die Wohnfläche pro Person in Richtung 30m² entwickelt.
Bei bestehenden Wohnungen könnte man unter anderem auch erreiche, indem man verhindert, dass Vermieter Untermietzuschläge von bis zu 50€ auf WG´s erheben, bei denen keine Überbelegung der Wohnung vorhanden ist und nicht explizit als WG im Mietvertrag festgehalten ist. Der bisherige Zustand führt letztendlich dazu, dass alleine zu wohnen preislich attraktiver wird, weil durch die Untermietzuschläge das Wohnen in WG´s unnötig teuer wird.

22.06.2019