So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren

Das Kostenargument
Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge werden den Staat nach einer neuen Prognose des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) 2016 und 2017 knapp 50 Milliarden Euro kosten. Im laufenden Jahr fallen für Unterbringung und Verpflegung von rund 1,5 Millionen Asylbewerbern 17 Milliarden Euro an, heißt es in der Studie. 2017 erhöhten sich die Unterbringungskosten auf 22,6 Milliarden Euro, da die Zahl der Migranten auf 2,2 Millionen steigen könnte. | weitere Informationen zum Thema Kosten 

Das Kapazitätsargument: Mangelware Schule
Die Kultusminister schätzen, dass 325.000 neue Schüler an deutsche Schulen kommen. Dafür werden 20.000 neue Lehrer gebraucht, verkündete die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brunhild Kurth aus Sachsen. Das koste 2,3 Milliarden Euro, sagt sie. "Ich möchte noch nicht von Notstand an den Schulen sprechen, aber es besteht dringender Handlungsbedarf", sagt der Integrationsforscher Michael Becker-Mrotzek von der Uni Köln. | weitere Informationen zum Thema Schule

Das Kapazitätsargument: Mangelware Wohnraum
Überall, wo es ohnehin schon schwierig ist, günstigen Wohnraum zu bekommen, wird es jetzt noch schwerer", sagt ein Sprecher des Deutschen Städtetages. Vor allem in den großen Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf, aber auch in kleineren Studentenstädten wie Freiburg und Nürnberg wird es eng. In den restlichen Ländern ist die Bautätigkeit derzeit zu gering. Die Lücke ist dabei in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg gefolgt von Sachsen am größten. Verantwortlich für die großen Lücken sind in den jeweiligen Ländern vornehmlich die Metropolregionen wie beispielsweise das Rhein-Main Gebiet in Hessen, die Metropolregion München, oder die boomenden Städte Leipzig und Dresden in Sachsen. | weitere Informatione zum Thema Wohnraum

Das Belastungsargument: Deutschland steht allein
Die Europäische Union ist tief gespalten in der Frage, wie sie mit der Flüchtlingskrise umgehen soll. Viele sehen das sogenannte Dublin-Verfahren als gescheitert an. Vielfach werden die Flüchtlinge nicht registriert, bevor sie weiterreisen. Die meisten Menschen wollen ihren Asylantrag in Deutschland, Österreich oder Schweden stellen. Manche sehen eine feste Quote zur Verteilung der Flüchtlinge in der Europäischen Union als mögliche Lösung der Flüchtlingskrise. Am 22. September 2015 haben sich die EU-Innenminister auf die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen geeinigt. Diese sollen aus Griechenland, Italien und Ungarn auf andere EU-Staaten verteilt werden. Allerdings stimmten mehrere osteuropäische Staaten - Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien sowie die baltischen Staaten - gegen das Vorhaben. Ursprünglich sollten 54.000 Flüchtlinge von Ungarn aus auf andere EU-Staaten verteilt werden. Wegen des Widerstand der osteuropäischen Länder scheint eine feste Quotenregelung, nach der Flüchtlinge aufgrund von Bevölkerungszahl, Wirtschaftskraft und Arbeitslosenquote auf die EU-Staaten verteilt werden, zum aktuellen Zeitpunkt (Januar 2016) weiter unwahrscheinlich. Derzeit steht die Bundesrepublik allein vor der Aufnahme weiterer Flüchtlinge." | weitere Informationen zum Thema Asyl in Europa

271 Meinungen 324 Kommentare

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren zu

Die Bevölkerung von der diese Anstrengung eingefordert wird hatte zu keinen Zeitpunkt ein mitspacherecht ob oder in welchen Umfang sie das überhaupt wollen.Ich verstehe überhaupt nicht ,wie ein Land,dass noch nicht ein mal einen Flughafen bauen kann au

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20.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren nicht zu

MIt ein wenig gutem Willen lassen die sich sehr wohl integrieren. Selbst in Dunkeldeutschland.

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19.05.2016

Gast positioniert sich zur These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren neutral

Es wäre schon machbar, aber ob genug getan wird, ist fraglich - von Politik und Bevölerung.

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19.05.2016

Mike1211 stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren nicht zu

Wenn alle Flüchhtlinge aus sicheren Herkunftsländern abgeschoben werden würden, hätten wir genügend Platz um wirklich Bedürftigen zu helfen.

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19.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren zu

Eine Zumutung für unser Volk.

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18.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren zu

Arbeit ist Voraussetzung, es gibt keine Arbeitsplätze

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18.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren zu

Flüchtlinge zum Schutz aufnehmen das wird und sollte gehen. Dazu gehört aber auch das die Regierung aktiv am Frieden in Syrien arbeitet was momentan nicht zu sehen ist. Es wird nur gemacht was der liebe Amerikaner vorschlägt.

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16.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren nicht zu

Wie können wir wissen, was noch nicht versucht wurde? Eine unbekannte Situation erfordert kreative Lösungen und Offenheit, vor allem aber Willen.

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16.05.2016

Gast positioniert sich zur These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren neutral

Schwer zu sagen, ob's gut geht. Möglich wäre es, aber Zweifel, ob das Nötige für die INtegration getan werden wird - von Politik wie Gesellschaft - sind erlaubt..

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16.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren zu

Was heißt hier "Flüchtlinge"?

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13.05.2016

Gast positioniert sich zur These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren neutral

Habe schon beide Seiten erlebt

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12.05.2016

Gast stimmt der These So viele Flüchtlinge lassen sich nicht integrieren zu

Auch hier, wie bei der »Bereicherungsfrage« steht schon die Fragestellung einem konstruktiven Lösungsansatz entgegen. Integration ist hauptsächlich kein quantitatives, sondern ein qualitatives Problem.

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11.05.2016

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